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FIVE QUESTIONS WITH – David Winter

Und wieder freuen wir uns, euch zum Wochenstart ein neues Interview mit einem tollen Menschen aus unserem Umfeld präsentieren zu dürfen. Diesen Montag haben wir für euch einen jungen Mann, der dem einen oder anderen sicher noch aus seiner eigenen Teenie-Zeit bekannt vorkommt. Denn David Winter tauchte in diversen Produktionen deutscher Privatsender und öffentlich-rechtlichen u.a. als Hauptrolle auf.

Und ja, er ist noch immer so ein charmanter junger Mann wie in den Filmen, keinen Tag gealtert, besitzt eine ordentliche Portion Ironie und hat immer einen lockeren Spruch auf den Lippen. Das aber nur anbei, denn die Schauspielerei ist bei weitem nicht alles, was mittlerweile in der Vita des gebürtigen Belgiers steht. Sein weiterer Weg führte ihn über die Musik mit den Bands Gary und Bintan Spring und eine eigene Produktionsfirma mit seinen Brüdern nun zu seinem neuen Herzensprojekt. Evolution Unit nennt sich die Agentur, die er u.a. mit einem seiner besten Freunde Matthias David gegründet hat und sich um alles dreht, was man mit Kreativen Inhalten im Bewegtbild-Bereich so alles anstellen kann. Von den Jungs und Mädels kann man auf jeden Fall noch einiges erwarten. Wir wünschen dem Team rund um Evolution Unit ganz viel Erfolg mit ihrem neuen Sprössling!

Was wäre der Titel deiner Autobiografie?

Vom Gewinnen und Scheitern und Gewinnen und Scheitern und Gewinnen

Wenn du eine andere Person wärst, wärst du dann gerne mit dir selbst befreundet?

Ja – weil ich nen cooler Typ bin. Ich bin echt nen netter Kerl.

Wenn dein Leben ein Song wäre, welcher wäre das?

Blue (Da Be Dee) von Eifel 65

Was war das Verrückteste, das du in deiner Karriere bis jetzt tun solltest?

Verrückteste ist schwierig – ich würde eher sagen, das Gefährlichste ist mir bei einem Dreh passiert, bei dem ich einen Rettungsschwimmer spielen sollte und aufs offene Meer raus geschwommen bin. Mir wurde nur der Neoprenanzug falsch angezogen und die Ebbe hat mich immer weiter rausgezogen, sodass der Anzug voll mit Wasser gelaufen ist und ich konnte mich irgendwann einfach nicht mehr von alleine oben halten. Ich habe mich dann immer wieder vom Boden abgestoßen um Luft zu holen und versucht nach Hilfe zu rufen. Dann kam auch irgendwann ein Rettungsschwimmer um mich zu holen, aber die waren am Strand natürlich viel mehr damit beschäftigt die Kameraeinstellungen zu checken und haben alle nur auf die Monitore geachtet. Der eigentliche Rettungsschwimmer fand die Technik natürlich auch viel interessanter als mich – das war schon knapp.

Dann gab es noch so Aktionen wie aus Autos raushängen und auf Pferden reiten, die man nicht kennt, um auf denen  dann auch noch Weinberge langzureiten. Da gab es dann einen Schauspieler-Aufstand, weil es einfach viel zu gefährlich war. Die Anweisung steht halt im Buch, aber da steht auch nicht, dass man stirb – im echten Leben ist das aber einfach nicht machbar. Das sind halt solche Sachen. Aber als Schauspieler passiert sowas, als Konzepter oder Regisseur wird dir sowas erst mal nicht passieren.

Wo siehst du dich selber in 20 Jahren?

In meiner absolut verblümten Fantasie sehe ich mich mit einer anständigen Stadtwohnung und einem schönen Haus – könnte auch ein Gutshaus sein – mit einer Familie, gerne auch Freunde, die da noch leben und nur noch das machen, wozu man wirklich Bock hat. Also schon das Leben genießen, aber schon auch, dass das jetzt alles klappen muss. Das jetzt auch Geld kommt, dass man nicht immer in Warteschleifen gefangen ist und das Projekt jetzt läuft. Dafür bin ich auch gerne bereit jetzt hart zu arbeiten, aber 20 Jahre das ist ja noch ein bisschen.

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