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FIVE QUESTIONS WITH – Matthias David

Das wir viele Fotografen im Freundeskreis haben, ist sicher schon dem Einen oder Anderen aufgefallen – ist ja auch berufsbedingt. Und wenn man dann noch eine ganz spezielle Verbindung zu einem Studio wie wir hat, dann liegt es umso näher, dass sich nun Matthias David unseren Fragen stellt.

Der People- und Lifestyle-Fotograf ist Inhaber des Kastanienstudios in Berlin/ Prenzlauer Berg und ein Teil des Teams um Evolution Unit mit seinem Buddy David Winter. Sein Weg führte den gebürtigen Bremer über das Foto-Design-Studium am Lette Verein nach Berlin, wo er erst als Freelancer, dann als Magazin-Herausgeber des Blank-Magazin und nun als Studiobesitzer agiert.

Wieviel Bremer steckt in dir?

Oh – doch ne ganze Menge Heimat. Vom Fußballverein bis zum geliebten Kaltgetränk bin ich da immer noch mit Becks-Town verbunden. Obwohl ich ja auch eigentlich mehr Haake Beck-Anhänger bin als Becks, aber das sind dann die echten Bremer. Aber ein echt schönes Städtchen. Ich bin nach wie vor gerne da und freu mich, dass auch der Sohnemann dem Verein die Stange hält.

Was würdest du beruflich machen, wenn es nach deinen Eltern gegangen wäre?

Ich glaube da wäre ich da eher in Richtung Ingenieurswesen gegangen. Besser gesagt – Vatti hätte sich gewünscht, das ich was mit Mathematik anfange. Naja Technischer Zeichner hätte ich mir noch vorstellen können, aber alles andere – spätestens seit der Sesamstraße und Graf Zahl ist das raus.

Was war das verrückteste, das dir in deiner Karriere bis jetzt passiert ist?      

Zur Abschlussarbeit zu meinen Lette-Zeiten habe ich eine Dokumentation über die Maoris gemacht und dort einen der Stammesältesten fotografieren dürfen. Letztens habe ich dann einen Anruf bekommen, dass er gestorben sei und ich der einzige gewesen wäre, der jemals ein Foto von ihm geschossen hat und ob ich diese Bild noch hätte. Das hat mich dann schon berührt.

Welche Superheldenkraft hättest du gerne und warum?                                     

BÄM – Da gibt es ganz schön viele. Ich fand immer Momo ganz geil – die, die die Zeit anhalten konnte. Aus dem Kinderbuch von Michael Ende –  Momo und die grauen Herren. Das war immer so eine Sache, wo ich mir dachte – wenn man mit der Zeit irgendwie spielen könnte, das wäre super.

Du hast einen Wunsch frei, was wäre das?

Der ist jetzt wahrscheinlich gar nicht so weit weg – das höchste Gut ist ja tatsächlich immer Zeit zu verbringen, mit Menschen, die man mag. Nichts, wo man jetzt unbedingt an was Materielles denkt, aber vielleicht mehr Family-Zeit. Die hat man zwar schon, aber wenn man dann mit der ganzen Familie zusammenkommt, inklusive Oma und Opa, das ist schon immer was Feines.

Vielleicht aber auch mal wieder musikalisch auf der Bühne zu stehen – da hätte ich auch mal wieder Bock drauf. Es gab ja da schon die Zeiten in den man in Bands gespielt hat – das vermisse ich manchmal schon so ein bisschen. Vielleicht liest ja meine alte Band mit, und sagt jetzt – das bekommen wir hin. Das ist so ein Wunsch, der wäre ja sogar realisierbar.

Ein Kommentar

  1. […] Herzensprojekt. Evolution Unit nennt sich die Agentur, die er u.a. mit einem seiner besten Freund Matthias David gegründet hat und sich um alles dreht, was man mit Kreativen Inhalten im Bewegtbild-Bereich so […]

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