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FIVE QUESTIONS WITH – These Rotten Days

In Berlin – Mitte kennt man ihn und seine Arbeiten bestens, denn viele von uns hat er schon geschmückt oder an der Tür begrüßt. Die Rede ist von Philipp Eid aka. These Rotten Days, Tätowierer und Selekteur in der Kitty Cheng Bar.

Der kreative Wahlberliner begann seine Karriere aber an einer ganz anderen Stelle, nämlich als Bundespolizist. Diesen Job übte er ganze 10 Jahre aus. Dort entdeckte er auch die Leidenschaft für Tattoos. Nach den ersten Nadelstichen war es um ihn geschehen und er wollte selber kreativ werden. Ende 2015 ging es dann los und keine zwei Jahre später zieren etliche seiner Werke die Haut vieler euch bekannter Menschen, wie z.B. auch uns. Zu finden ist Philipp aktuell in Dodos Blowdry Bar, wo er täglich Farbe unter die Haut bringt. Was ihn darüber hinaus noch alles bewegt, lest ihr in den folgenden 5 Fragen.

Welche Musik würde bei deinem Einmarsch in ein Box-Match laufen und warum?
Gar nicht so einfach die Frage – wahrscheinlich Bad and Boujee von Migos feat. Lil Uzi Vert


Wenn du dich mit einem Film vergleichen solltest, welcher wäre das?

Fight Club! Das ist einer meiner Lieblingsfilme. Es geht halt darum, so ein bisschen von dem ganzen Zeug weg zu kommen – von den ganzen materiellen Dingen. Und mal wieder einfach zu leben.


Was ist das erste, das dir an anderen Menschen auffällt – warum ist das so wichtig für dich?

Das erste ist die Optik – echt oberflächlich, was eigentlich schade ist, aber nun mal wahr. Das Gesicht, die Gestik und die Mimik. Grade wenn man es darauf bezieht, wie ich die Tür im Kitty mache, kommt es mir darauf an, ob die Leute freundlich sind und ob sie Lust darauf haben Spaß zu haben, oder ob sie schon genervt sind und schlechte Vibes mitbringen. Das Rundum-Paket muss einfach stimmen. Cooler Style, Freundlichkeit und dass sie den Bock mitbringen eine gute Zeit zu haben.


Was war der beste Ratschlag, den du je bekommen hast?

Hat auch wieder was mit Fight Club zu tun – nicht so sehr Wert auf materielle Dinge zu legen, da alles vergänglich ist. Kaufst du dir z.B. ein Auto, ist das für ein paar Jahre schön und gut und du kannst damit rum protzen, aber dann ist das auch vorbei. Genau wie bei Klamotten – da versuche ich echt ein wenig drauf zu achten und da nicht so viel Geld rein zu pumpen. Ich gebe mein Geld dann liebe aus um schön und gut essen zu gehen. Den Wert von Qualität einfach in einen anderen Bereich legen. Den Ratschlag, wenn man es so möchte habe ich mir auch eher von anderen Leuten abgeschaut, die meisten Leute haben nicht die mega krassen Wohnungen sondern wohnen eher in WGs und machen einen auf entspannt, haben ihre gewissen Dingen, die ihnen was bedeuten und das reicht eigentlich auch schon. Da sollte man dann lieber zwischendurch in den Urlaub fahren und sowas eher machen.


Wem folgst du am liebsten auf Instagram?

Zum einen den Tätowierern, die mir was gestochen haben. Also Tattoos dann in dem Sinne. Und Leute die mich halt inspirieren. Wie z.B. @barbe_rousse_tattoo, der mir den ganzen Arm gestochen hat. Dann @akaberlin oder @iammago.

Welche Person inspiriert dich style-technisch am meisten – und warum?
Auch wieder @iammago, @jakobhetzer aus Hamburg, dann @dylan.james.richards – solche Leute.

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